1987 wurde dieser Film u.a. mit dem Oskar für den besten ausländischen Film ausgezeichnet. Er ist eine Ode an die Freundschaft und auch an weltliche Freuden.
Die Französin Babette findet nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1871 in einer streng religiösen Gemeinde in Dänemark Zuflucht und arbeitet dort als Köchin bei zwei frommen Schwestern. Im Laufe der Jahre lebt sie sich ein und wird von der eingeschworenen Dorfgemeinschaft akzeptiert.
Mit einem großen Festessen möchte sich Babette bei diesen Menschen bedanken. Das weckt allerdings die Skepsis der überzeugten Asketen: Darf man als guter Christ so offensichtlich genießen?
Höhepunkt des Films ist die Erkenntnis der Dorfbewohner, dass Babettes Kochkunst ein Gottesgeschenk ist, durch welches sie sich alle verändern.
Nach dem genussreichen Film sind die Besucher zu einem Austausch und einer kleinen Bewirtung sehr herzlich eingeladen.
Leitung: Regina Bogdanow, Hedwig Brockschmidt, Elisabeth Pieper