Oft heißt es “Gäbe es den Menschen nicht, dann ginge es der Erde besser”. Diese Aussage ist sicher generell nicht falsch, setzt aber den Menschen in ein ausschliesslich schlechtes Licht. Die Realität zeigt, dass der Mensch der Natur mit seiner Präsenz durchaus auch Gutes tut; damit sind nicht die vielen aktiven Naturschutzmaßnahmen gemeint, sondern schlicht die menschliche Lebensweise, die wir, um volle Nachhaltigkeit zu erreichen, ohnehin den natürlichen Prozessen dieser Welt so ideal anpassen müssen, dass wir dem System nicht mehr nehmen als schädlich wäre, um nur einen minimalen “ökologischen Fußabdruck” zu hinterlassen. Es ist nicht nur die Industrie, sondern vor allem wir, die grosse Menge der Menschen in diesem Lande, die auf privater Ebene, jeden Tag, durch unsere Lebensweise darauf Einfluss nehmen können. Der Vortrag möchte einen kleinen Teil zum Erreichen dieses Zieles beitragen.
Leitung und Vortrag: Mirco Berenbrinker MSc, Absolvent des Kew Diploms im Botanischen Garten London